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Matt / Renzikowski

Strafgesetzbuch: StGB

Kommentar

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Erschienen: 19.03.2020

Das Werk ist Teil der Reihe:
(Vahlens Kommentare)

Herausgegeben von Prof. Dr. Holger Matt, Rechtsanwalt, und Prof. Dr. Joachim Renzikowski. Die Bearbeiter des Kommentars: Prof. Dr. Karsten Altenhain, Dr. Denis Basak, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Christian Becker, Dr. Marcus Bergmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Heike Bußmann, LL.M., Richterin am Bundesgerichtshof, Dr. Frank Dietmeier, M.A., Prof. Dr. Lutz Eidam, LL.M., Prof. Dr. Armin Engländer, Prof. Dr. Ralf Eschelbach, Richter am Bundesgerichtshof, Dr. Lennart Fleckenstein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Prof. Dr. Karsten Gaede, Dr. Philipp Gehrmann, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Volker Haas, Prof. Dr. Martin Heger, Simon Henrichs, Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof, Prof. Dr. Dr. Milan Kuhli, Stefan Maier, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht, Prof. Dr. Holger Matt, Rechtsanwalt, Dr. Ali B. Norouzi, Rechtsanwalt, Dr. Anneke Petzsche, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Prof. Dr. Joachim Renzikowski, Dr. Felix Rettenmaier, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Christoph Safferling, LL.M., Prof. Dr. Frank Saliger, Dr. Jens Schmidt, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Christian Schröder, Dr. Stefan Sinner, Ministerialrat, Dr. Jan Steinmetz, Staatsanwalt, Dr. Christopher Wietz, Richter am Landgericht, und Justina Zlobinski, Richterin am Landgericht

2. Auflage 2020. XXXVIII, 3065 S.: Hardcover (In Leinen)
Vahlen ISBN 978-3-8006-4981-5

sofort lieferbar!

Preis: 259,00 €

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Zum Inhalt
Orientiert an den Bedürfnissen der Rechts­praxis

Der Kommentar
erläutert das gesamte Strafgesetzbuch prägnant und praxisorientiert. Moderne Entwicklungen des Strafrechts werden kritisch analysiert. Besonderes Augenmerk legt das Werk auf das Wirtschaftsstrafrecht. Der konsequent einheitliche Aufbau der Kommentierung einschließlich sich aufdrängender strafprozessualer Fragen ermöglicht dem Nutzer den schnellen und direkten Zugriff auf die gesuchten Informationen.

Zur Neuauflage
Die Neuauflage beinhaltet umfassend die Neuerungen durch die Gesetze
  • zum neuen Sexualstrafrecht, 
  • zur Bekämpfung des Menschenhandels,
  • zur Strafbarkeit von Sportwettbetrug,
  • zum Wohnungseinbruchdiebstahl,
  • zur Strafbarkeit nicht genehmigter Kraftfahrzeugrennen im Straßenverkehr,
  • zur Verbesserung der Information über einen Schwangerschaftsabbruch,
  • zur Änderung des Bundeswahlgesetzes,
  • zur Umsetzung der RL 2017/1371,
  • zur Reform der Psychotherapeutenausbildung,
  • das 2. Datenschutzanpassungsgesetz
  • sowie bereits erste Hinweise zum Gesetz zur Bekämpfung des Cybergroomings.
Leserstimmen

"(...) Der Kommentar richtet sich an Richter, Staatsanwälte und Strafverteidiger und natürlich an alle, die in ihrer täglichen Arbeit mit dem StGB zu tun haben. Insofern ist das Werk ein wichtiger und ergänzender Bestandteil jeder Handbibliothek zum Strafrecht."
Prof. Dr. Frank Arloth, Amtschef des bayerischen Staatsministeriums der Justiz, in: FS 4/2020, zur 2. Auflage 2020

"(...) Kurz gesagt: Der Kommentar ist für jeden Strafrechtler eine lohenswerte Anschaffung. Gerade Strafverteidiger in Wirtschaftsstrafsachen werden seine praxisnahen Lösungsvorschläge sehr zu schätzen wissen."
Prof. Dr. Michael Soiné, in: Archiv für Kriminologie 5-6/2020, zur 2. Auflage 2020

"(...) Inhaltlich ist der Kommentar auf dem neuesten Stand. Eingepflegt wurden also etwa das neue Sexualstrafrecht, das neue Recht zur Bekämpfung des Menschenhandels, die Strafbarkeit von Sportwettbetrug, die Änderungen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl, die Strafbarkeit nicht genehmigter Kraftfahrzeugrennen oder die Neuregelungen beim Schwangerschaftsabbruch.
(...) Die Stärke und Praxisrelevanz des Matt / Renzikowski liegt aus meiner Sicht jedoch eindeutig im Besonderen Teil des StGB. Die Kommentierung zur Untreue oder zum Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt (beide von Matt) ist zum Beispiel phantastisch."
Konstantin Stern, Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Berlin, in: stern-strafrecht.de Mai 2020, zur 2. Auflage 2020

"(...) Wer bei strafrechtlichen Problemstellungen detaillierte Informationen auch zu sehr verzweigten und schwierigen Problemen sucht, wird in diesem ausgezeichneten Kommentar wahrscheinlich die entsprechenden Lösungsmodelle finden."
in: juralit.de Mai 2020, zur 2. Auflage 2020

"(...) Die Arbeit mit dem Werk wird äußerlich von guten Vorzeichen getragen. Trotz des großen Umfangs und der Erforderlichkeit des Einsatzes von dünnem Papier ist der Kommentar handlich im Umgang und angenehm zu lesen. Die Textpassagen sind mit genug Abständen untergliedert, ein echtes Fußnotensystem erlaubt die durchgängige Lektüre und interne Verweisungen vermeiden unnötige Wiederholungen. Der Fettdruck wird mitunter ein wenig abundant eingesetz, aber dies ist optisch zu verschmerzen."
in: dierezensenten.blogspot.com 06.04.2020, zur 2. Auflage 2020

"(...) Eine Empfehlung an Richter, Staatsanwälte und Strafverteidiger kann uneingeschränkt erfolgen."
Dr. Dieter Rohnfelder, in: Archiv für Kriminologie 01/02 2013, zur 1. Auflage 2013


"(...) Die Herausgeber des 2747 Textseiten und 64 Seiten Sachverzeichnis umfassenden Kommentars "sind davon überzeugt, in diesen schwierigen Zeiten eines zunehmend Konturen verlierenden Strafrechts einen neuen Maßstab setzen zu können ... Strafrechtsdogmatik und höchstrichterliche Rechtsprechung zum StGB systematisch für die Rechtspraxis zugänglich zu machen, war das wesentliche Ziel unserer gemeinsamen Arbeit". Sie sehen ihren Kommentar als "eine echte Alternative zu existierenden Werken"."
in: fachbuchjournal 05/2016, zur 1. Auflage 2013


"(...) Fazit: Bei dem Werk handelt sich um einen wissenschaftlich fundierten und praxistauglichen Kommentar, der sich trotz harter Konkurrenz zweifellos sehen lassen kann. Es ist davon auszugehen, dass der Kommentar in Kürze einen festen Standort im Bereich des strafrechtlichen Schrifttums einnehmen wird."
Prof. Dr. B. Blum, in: DVP 12/2013, zur 1. Auflage

"(...) Nach dem Siegeszug der objektiven Zurechnung im vergangenen Jahrhundert scheint allmählich eine Gegenbewegung einzusetzen. Renzikowski könnte mit seiner Kommentierung einen Stein ins Rollen gebracht haben, von dem man noch nicht weiß, wo er einmal liegen bleiben wird. Dies zeigt, dass dieser neue Kommentar auch dem Wissenschaftler Faszinierendes zu bieten hat."
Professor Dr. Wolfgang Mitsch, in: NJW 39/2013, zur 1. Auflage

An guten Kommentaren zum Strafgesetzbuch mangelt es nicht und der Motor unseres großen Strafrechtsapparats in Praxis und Wissenschaft käme gewiss nicht ins Stottern, wenn es den „Matt/Renzikowski“ nicht gäbe. Und dennoch ist dieses neue Erläuterungsbuch eine Bereicherung und Ergänzung, die stellenweise sogar Lesevergnügen bereitet. Wie bei jeder vielköpfigen Kommentatorenriege gibt es verständlicherweise auch hier keine einheitliche Qualität und Quantität. Aber sehr solide und gut lesbar sind die Kommentierungen durchweg. Wenn hier auf dem kleinen Veröffentlichungsplatz zwei Beiträge besonders hervorgehoben werden, sei das keine Geringschätzung oder Zurücksetzung der anderen Mit-Autoren, die uns ebenfalls kompetent, sorgfältig und aktuell über das materielle Strafrecht informieren. Allergrößten Respekt verdient jeder, der sich der Herkulesaufgabe widmet, den Straftatbestand Untreue (§ 266 StGB) zu kommentieren. Was Holger Matt auf diesem Gebiet präsentiert, ist nicht nur respektabel, sondern einfach hervorragend. Der Autor bringt eine klare und kluge Systematik und eine enorme Fülle an Detailinformationen auf verhältnismäßig engem Raum so geschickt zusammen, dass auch der durch die vielen Entscheidungen und Abhandlungen zu dem Thema frustrierte Leser neue Hoffnung schöpfen und sich vorstellen kann, die verworrene Materie doch noch irgendwann zu überblicken und zu verstehen. Die knapp 70 Seiten Kommentierung würde ich sogar Staatsexamenskandidaten zur Lektüre empfehlen. Dasselbe täte ich in Bezug auf einen Beitrag des zweiten Herausgebers Joachim Renzikowski, der mich besonders beeindruckt hat: Die Krone der Strafrechtsdogmatik sind stets die „Vorbemerkungen vor § 13 StGB“, die z. B. der unvergessene Theodor Lenckner im „Schönke/Schröder“ über viele Auflagen hinweg in meisterlicher Manier bearbeitet hat. Renzikowskis „Vorbemerkungen“ zu lesen, ist ebenfalls ein Genuss. Der Verfasser versteht es hervorragend, zu erklären, ohne zu verwirren, und sich dabei auf die wesentlichen Aussagen zu beschränken. Inhaltlich gewinnt er richtungweisende Impulse – z. B. bei Kausalität und objektiver Zurechnung (Rdnrn. 71 ff.) – aus der von ihm selbst verfassten Einleitung, wo – etwa durch die Definition des Verbrechens als „Rechtsverletzung“ (Rdnr. 10) – ein Fundament geschaffen wird für die Kritik an dem herrschenden „verfehlten Kausalitätsbegriff“ und der Lehre von der objektiven Zurechnung als einem untauglichen „Versuch der Reparatur“ mittels einer „konturenlosen Superkategorie“ (Rdnr. 99). Nach dem Siegeszug der objektiven Zurechnung im vergangenen Jahrhundert scheint allmählich eine Gegenbewegung einzusetzen. Renzikowski könnte mit seiner Kommentierung einen Stein ins Rollen gebracht haben, von dem man noch nicht weiß, wo er einmal liegen bleiben wird. Dies zeigt, dass dieser neue Kommentar auch dem Wissenschaftler Faszinierendes zu bieten hat.
Prof. Dr. Wolfgang Mitsch, in: NJW 39/2013