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Oestereich / Schröder

Das kollegial geführte Unternehmen

Ideen und Praktiken für die agile Organisation von morgen

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E-Book
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Erschienen: 08.05.2017

Von Bernd Oestereich und Claudia Schröder

2017. XV, 320 S.: mit 138 Abbildungen. Softcover
Vahlen ISBN 978-3-8006-5229-7

sofort lieferbar!

Preis: 34,90 €

Zum Inhalt
Führung ist zu wichtig, um sie nur Führungskräften zu überlassen.

„Mitarbeiter wählen ihren Chef, stellen neue Kollegen ein und legen ihr Gehalt gemeinsam fest. Was für viele abenteuerlich klingt ist in einigen Unternehmen schon Realität. Bernd Oestereich gab den Mitarbeitern in seinem Unternehmen mehr Macht, weil das wirtschaftlich sinnvoll ist.“
Catherine Hoffmann Süddeutsche Zeitung, Wirtschaftsredaktion

Als wir Mitte der 2000er-Jahre bemerkten, wie die traditionelle Organisations- und Führungspraxis in unserem eigenen Unternehmen immer weniger zu den Markterfordernissen und Mitarbeiterbedürfnissen passten, fehlten uns noch belastbare Vorbilder und Modelle für eine andere Praxis. Bevor deshalb Führung zum selbstverständlichen Teil der Arbeit eines jeden Kollegen werden konnte, mussten wir viel experimentieren, passende Theorien finden und zahlreiche eigene Praktiken und Prinzipien entwickeln. Wie tief wir alle von einem an exklusiven Führungskräften orientierten Organisationsdenken geprägt waren, wurde uns erst richtig bewusst, nachdem wir 2012 auf das Grundprinzip „Führungsarbeit statt Führungskräfte“ umstellten.

Die Essenz unseres Erfahrungswissens aus verschiedenen eigenen, befreundeten und von uns beratenen Organisationen in diesem Buch mögen anderen helfen, nicht alles neu erfinden zu müssen.

Dennoch braucht jeder Übergang seine Zeit. Nicht nur um die individuell passenden Praktiken zu finden, sondern vor allem auch, um neue Haltungen und Denkmodelle zu erkunden und einzuüben.

„Gesellschaft und Wirtschaft befinden sich in einer großen Transformation. An die Stelle der Hierarchie-Denke treten Netzstrukturen und die Prinzipien kollegial-selbstorganisierter Führung. Die Autoren, die selbst Unternehmer sind, schildern ihre grundsätzlich neuen und zukunftsorientierten Gedanken. Eine sehr anregende Lektüre!“
Prof. Dr. Götz E. Rehn Gründer und Geschäftsführer von Alnatura

Über die Autoren
Bernd Oestereich hat 1998 die oose Innovative Informatik gegründet, war 12 Jahre deren Geschäftsführer, danach mitarbeitender Mehrheitsgesellschafter, initiierte 2012 die Reorganisation in ein kollegial-selbstorganisiertes Unternehmen und verkaufte oose 2014 an die MitarbeiterInnen.

Er ist Autor vieler, auch international verlegter und prämierter Fachbücher und arbeitet unter der Marke next-u.de als Experte, Trainer und Coach für kollegial geführte Organisationen.

Claudia Schröder arbeitet als erfahrene systemische Unternehmer- und Organisationsberaterin. Als Mitgesellschafterin und Beirätin initiierte sie 2012 die Reorganisation des Unternehmens oose in ein kollegial-selbstorganisiertes Unternehmen.

Sie ist Mitgründerin des kollegial organisierten Beraternetzwerkes next U, Mitautorin einiger Bücher, erfahrene Konferenzsprecherin und Entwicklerin von Ausbildungsgängen zu kollegialer Führung und kollegialem Coaching.
Leseproben

Blick in das Buch

Lassen Sie sich inspirieren!

Oestereich_Schroeder_Das kollegial geführte Unternehmen_Leseprobe.pdf [7,74 MB]
Leserstimmen

"(...) Auf über 330 Seiten werden euch alle wichtigen Gesichtspunkte vorgestellt, die für den behandelten Ansatz sprechen, aber auch die Umsetzung als solche besprochen, sodass ihr nach dem Buch in der Lage seid, diesen Ansatz zu bewerten und zum Beispiel euren Vorgesetzten vorzustellen, um eine neue Struktur anzuregen. (...) Für 34,90 € erhaltet ihr hier einen handlichen Ratgeber zu einem der aktuellsten Ansätze im Themengebiet Unternehmensführung, der auf alle wichtigen und auch die weniger wichtigen Aspekte eingeht, welche ihr kennen müsst, um diesen Ansatz zu verinnerlichen und umzusetzen."
in: werdfachinformatiker.wordpress.com 08.06.2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Mit dem kollegial geführten Unternehmen wird in diesem Buch eine weitere interessante Alternative zur hierarchischen Organisations- und Führungsform vorgestellt. Ähnlich wie Softwareunternehmer Arnold, der in "Wir sind Chef" seinen Weg zum selbstorganisierten Unternehmen beschreibt, haben auch hier die Autoren selbst ein Unternehmen in eine neue, ungewöhnliche Form transformiert. Sie liefern entsprechend viele eigene, praktische und umsetzbare Erfahrungen. Die übersichtliche und sinnvolle Struktur bietet dem eiligen Leser einen schnellen Überblick, der bei Bedarf vertieft werden kann. Und Vertiefen heißt hier, bis ins letzte Detail in die Materie einsteigen zu können. Jeder kann sich aus dem umfangreichen Inhalt genau das herauspicken, was ihn interessiert. Schließlich gibt es für das kollegial geführte Unternehmen kein Patentrezept. Zahlreiche Grafiken und Abbildungen helfen, den nicht immer ganz leicht verdaulichen Inhalt besser zu verstehen. Dank vieler Querverweise kann der Leser vielen Aussagen an anderen Stellen des Buches weiter auf den Grund gehen, ohne lange herumblättern zu müssen. Dass es Spaß macht, dieses Buch zu lesen, liegt neben der angenehmen Sprache auch an seiner ansprechenden Gestaltung."
in: Karriere.Die Presse.com, zur 1. Auflage 2016


"(...) Das es Spass macht, dieses Buch zu lesen, liegt neben der angenehmen Sprache auch an seiner ansprechenden Gestaltung. Wir empfehlen es allen Führungskräften und Unternehmern wärmstens."
in: Organisator 04/2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Mit dem kollegial geführten Unternehmen wird in diesem Buch eine weitere interessante Alternative zur hierarchischen Organisations- und Führungsform vorgestellt. Ähnlich wie Softwareunternehmer Arnold, der in "Wir sind Chef" seinen Weg zum selbstorganisierten Unternehmen beschreibt, haben auch hier die Autoren selbst ein Unternehmen in eine neue, ungewöhnliche Form transformiert. Sie liefern entsprechend viele eigene, praktische und umsetzbare Erfahrungen. Die übersichtliche und sinnvolle Struktur bietet dem eiligen Leser einen schnellen Überblick, der bei Bedarf vertieft werden kann. Und Vertiefen heißt hier, bis ins letzte Detail in die Materie einsteigen zu können. Jeder kann sich aus dem umfangreichen Inhalt genau das herauspicken, was ihn interessiert. Schließlich gibt es für das kollegial geführte Unternehmen kein Patentrezept. Zahlreiche Grafiken und Abbildungen helfen, den nicht immer ganz leicht verdaulichen Inhalt besser zu verstehen. Dank vieler Querverweise kann der Leser vielen Aussagen an anderen Stellen des Buches weiter auf den Grund gehen, ohne lange herumblättern zu müssen. Dass es Spaß macht, dieses Buch zu lesen, liegt neben der angenehmen Sprache auch an seiner ansprechenden Gestaltung. getAbstract empfiehlt es allen Führungskräften und Unternehmern wärmstens."
in: getAbstract 2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Mit dem aktuellen Stand in der Praxis zeigen sich die Autoren noch lange nicht zufrieden. Deshalb wollen sie mit diesem Buch Begriffe und Konzepte erklären, ordnen, bewerten und weiterentwickeln. Sie erläutern zunächst die Gründe, weshalb neue Führungsprinzipien nötig sind, und erörtern, weshalb kollegiale Führung das passende Prinzip für die heutige Zeit ist. Sie arbeiten Gemeinsamkeiten kollegial geführter Organisationen heraus und beschreiben, wie der Übergang zur kollegialen Führung aussehen kann. Nach dieser Einleitung stellen die Autoren Organisationsstrukturmodelle und Konfigurationen vor und gehend anschließend auf Prozesse wie Entscheidungsverfahren oder Personalprozesse von Recruiting bis Arbeitszeugnis ein. Bewertung: Die Autoren gehen detailliert auf die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der kollegialen Führung ein und bieten damit wertvolle Denkanstöße. Hilfreich ist der abschließende Buchteil, der unter der Überschrift "Denken" wichtige Unterscheidungen und Begriffserklärung bereithält."
in: personalmagazin 03/2017, zur 1. Auflage 2017

  

"(...) Bernd Oestereich und Claudia Schröder sind Autoren, Trainer und Coaches und haben die Transformation ihrer eigenen Firma oose Innovative Informatik in ein kollegial geführtes Unternehmen initiiert. "Kollegiale Führung" heißt dabei: "Führungsarbeit statt Führungskräfte". Oder ausführlicher: "Kollegiale Führung ist die auf viele Kollegen und Kolleginnen dynamisch und dezentral verteilte Führungsarbeit anstelle von zentralisierter Führung durch einige exklusive Führungskräfte." Es geht also darum, Führung in der Organisation zu verteilen, so wie Wissen und Können längst verteilt sind. Interessant dabei: Der Begriff kommt ohne "-kratie", also Herrschaft aus. Und macht das Thema neue Organisationsformen anschlussfähig für die Sprache, die in den klassischen Arbeitnehmervertretungen gesprochen wird: An die Führung, Kollegen! Dieses Buch ist ein Meilenstein in der Debatte um neue, anpassungsfähige Organisationen."
in: Change X Newsletter 06/2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Oestereich und Schröder machen dort weiter, wo das Werk "Reinventing Organizations" von Frederic Lalaoux den Leser in der Praxis allein gelassen hat. Es ist ein Handbuch, in dem nicht nur diverse Organisationsmodelle präzise beschreiben und mit Beispielen verdeutlicht, sondern Prozesse mit Anwendungsfällen begreifbar werden. Das reicht von Entscheidungsverfahren über Personalprozesse wie Arbeitszeit, Gehaltserhöhung und Kündigung bis zu Kultur- und Kommunikationsfragen. Perfekt, ein Standardwerk zum Thema agile Organisation."
in: Hamburger Abendblatt 21.01.2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Es ist ein Handbuch, in dem nicht nur diverse Organisationsmodelle präzise beschrieben und mit Beispielen verdeutlicht, sondern Prozesse mit Anwendungsfällen begreifbar werden. Das reicht von Entscheidungsverfahren über Personalprozesse wie Arbeitszeit, Gehaltserhöhung und Kündigung bis zu Kultur- und Kommunikationsfragen. Perfekt, ein Standardwerk zum Thema agile Organisation."
in: Hamburger Abendblatt 21.01.2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Die Autoren machen dort weiter, wo "Reinventing Organizations" von Frederic Laloux den Leser alleingelassen hat. Es ist ein Handbuch, in dem diverse Organisationsmodelle präzise beschrieben und Prozesse mit Anwendungsfällen begreifbar werden. Das reicht von Entscheidungsverfahren über Personalprozesse wie Arbeitszeit, Gehaltserhöhung und Kündigung bis zu Kultur- und Kommunikationsfragen. Perfekt, ein Standardwerk zum Thema agile Organisation."
in: Berliner Morgenpost 21.01.2017, zur 1. Auflage 2016


"(...) Wer vermag eigentlich noch genau zu sagen, was die breit gestreuten Ansätze zu einer grundlegenden Neuorganisation von Unternehmen im Einzelnen auszeichnet? Was sie gemeinsam haben und was sie unterscheidet? Diese Unübersichtlichkeit hat auch damit zu tun, dass es vor allem Berater sind, die zum Thema Organisationsmodelle publizieren. Ihnen geht es meist darum, ihren Beratungsansatz herauszustellen. Auf wessen Schultern sie stehen, spielt dabei keine große Rolle. Jetzt aber gibt ein Buch, das genau diese systematisierende Kernerarbeit leistet. Und mehr noch: in einer integrierenden Perspektive zeigt, wie sich die unterschiedlichen Modelle miteinander kombinieren lassen. Geschrieben haben es zwei Autoren, die Theorie und Praxis vereinen: Bernd Oestereich und Claudia Schröder sind Autoren, Trainer und Coaches und haben die Transformation ihrer eigenen Firma als Innovative Informatik in ein kollegial geführtes Unternehmen initiiert. "Kollegiale Führung" heißt dabei: "Führungsarbeit statt Führungskräfte". Oder ausführlicher: "Kollegiale Führung ist die auf viele Kollegen und Kolleginnen dynamisch und dezentral verteilte Führungsarbeit anstelle von zentralisierter Führung durch einige exklusive Führungskräfte." Es geht also darum, Führung in der Organisation zu verteilen, so wie Wissen und Können längst verteilt sind. Interessant dabei: Der Begriff kommt ohne "-kratie", also Herrschaft aus. Und macht das Thema neue Organisationsformen anschlussfähig für die Sprache, die in den klassischen Arbeitnehmervertretungen gesprochen wird: An die Führung, Kollegen! Dieses Buch ist ein Meilenstein in der Debatte um neue, anpassungsfähige Organisationen."
in: changeX 12.12.2016, zur 1. Auflage 2016


Weitere Infos
„Mitarbeiter wählen ihren Chef, stellen neue Kollegen ein und legen ihr Gehalt gemeinsam fest. Was für viele abenteuerlich klingt ist in einigen Unternehmen schon Realität. Bernd Oestereich gab den Mitarbeitern in seinem Unternehmen mehr Macht, weil das wirtschaftlich sinnvoll ist.“
Catherine Hoffmann Süddeutsche Zeitung, Wirtschaftsredaktion
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