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Eckrich

Kulturveränderung im Unternehmen

Die verborgene Führungsdisziplin

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E-Book
cover

Erschienen: 09.08.2017

Von Klaus Eckrich

2017. 432 S.: mit 38 Abbildungen. Hardcover
Vahlen ISBN 978-3-8006-5431-4

sofort lieferbar!

Preis: 44,90 €

Zum Inhalt
Vorteile
  • Erhöhte Aktualität des Themas "Unternehmens- und Führungskultur" aufgrund spektakulärer Fälle?
  • Vermittlung innovativer Führungswerkzeuge zur Kulturveränderung im Unternehmen
  • Ansprechender, weil plakativer, humorvoller und realitätsbezogener Schreibstil

Zum Werk
Im Zuge der Häufung skandalverdächtiger Managementpraktiken (z.B. bei VW, Deutsche Bank, ThyssenKrupp) erfährt das Konzept der Unternehmenskulturveränderung einen Bedeutungszuwachs im Management und in der Betriebswirtschaftslehre - nicht zuletzt, weil diagnostizierte 'mangelnde Unternehmenskultur' und 'verrottete Führungskultur' direkt mit milliardenschweren Verlusten bei Anteilseignern von Unternehmen in Verbindung gebracht werden.

Der Titel holt Führungskräfte bei ihren Vorbehalten und Unsicherheiten ab, die sie beim Umgang mit dem ihnen fremd und suspekt erscheinenden Phänomen Unternehmenskultur zeigen. Es hält Führungskräften taktvoll aber unmissverständlich den Spiegel vor und vermittelt leicht nachvollziehbar den Einsatz von Führungswerkzeugen zur proaktiven Gestaltung der Unternehmenskultur. Es beleuchtet die Voraussetzungen, die für einen erfolgreichen kulturellen Wandel im Unternehmen zu schaffen sind, mit besonderem Fokus.

Erfahrungen von Führungskräften mit dem Thema werden in einem schlüssigen, theoretisch gestützten Gesamtkonzept zusammengeführt, um fundierte Handlungsempfehlungen für nachhaltigen Erfolg im kulturellen Veränderungsprozess abzuleiten. Der Verweis auf Fallstricke kultursteuernder Interventionen sensibilisiert den Leser für Misserfolgsfaktoren, die Führungskräfte im Umgang mit der 'Herausforderung Unternehmenskultur' zu schaffen machen und nicht selten auch schlecht aussehen lassen.

Zielgruppe
Führungskräfte und Unternehmensberater, die sich mit dem Wandel in der Unternehmenskultur befassen.
Leseproben

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis: Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis downloaden.

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Leseprobe

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Sachverzeichnis

Eckrich-Kulturveraenderung-Unternehmen-9783800654314.pdf [95,11 KB]
Leserstimmen

Schon wieder ein Buch zur Kulturentwicklung. Sollte ich das Lesen? Kultur ist doch sowieso – überall wabert sie durch die Atmosphäre - wieso darüber schreiben oder lesen?
• Kultur ist DIE (wie schön weiblichƒº) Steuerungsgröße DER Produktivität (wie schön männlichƒº), das nenne ich mal paritätisch!
• ‚Werte als Zentrum der Organisation im Spiegel der Kultur‘ – auch hübsch und so modern!
• ‚Veränderung und Kulturentwicklung gehen immer Hand in Hand‘ – wie harmonisch!
Ich bin neugierig geworden. Auf dem Schiff „Kulturveränderung in Unternehmen – die verborgene Führungsdisziplin“ lohnt es doch vielleicht eine Fahrt mitzumachen, das will ich mal prüfen.
Vielleicht ist es ja Kreuzfahrtfahrtschiff – majestätisch und komfortabel lerne ich vieles kennen und weiß viel zu berichten, vielleicht ist es aber eher eine Hafenrundfahrt – Lokal Kolorit, ein paar kleine Wellen und ein wenig lernen, oder doch ein Schlepper – schickt Lotsen an Bord, kennt die Gewässer und bringt mich sicher in den neuen Hafen, schlechtesten Falls eine Schute – beladen, flach und schwerfällig….ich bin gespannt und gehe an Bord der „Kulturveränderung im Unternehmen“ von Kapitän, pardon Prof. Klaus Eckrich.
Der Autor, ein erfahrener Professor für Personalentwicklung, Führung, Projektmanagement und Change Prozesse, der seit Jahrzehnten in der Praxiswelt der Unternehmen zu Hause ist, macht neugierig.
Das umfangreiche Werk verspricht eine Auseinandersetzung zum Thema Kulturentwicklung im Spannungsfeld ‚Management im digitalen Zeitalter‘ und bewährten ‚Klassikern‘.
Wer sich Checklisten zum Abhaken verspricht ist mit diesem Buch schlecht bedient. Ebenso, wer mal eben einen Beweis braucht „Kultur ist doch die Folklore des Unternehmens“ legt das Buch schnell aus der Hand.
Jedoch die wirklich verantwortlich und im Sinne der Sache handelnden Manager, Führungskräfte, Personaler und Kollegen werden eine Fundgrube wertvoller Strategien, Werkzeuge und Störungsprophylaxen finden. Als Würze kommt die Gewissheit hinzu, dass auch im digitalen Zeitalter mit Wasser gekocht wird, das allerdings zunehmend durch neue Induktions- und Schwingungsverfahren.
Das ehrliche Umgehen mit Schwierigkeiten in Kulturgestaltungsprozessen z.B. in „Kulturblindheit und ihr Extrem: Toxic Assumptions“, hebt dieses Buch von anderen auf dem Markt befindlichen wohltuend ab. Nein, Kulturveränderung ist keine Hexerei, es ist harte fortwährende Arbeit, die wie der Acker seine Früchte nur nach punktgenauer, individueller und professioneller Handhabung freigibt. Diese Früchte werden bei sorgfältiger Anwendung jedoch vitaminreich, d.h. im Unternehmensjargon: gewinnbringend sein und Produkte ermöglichen, die in vielen neuen Häfen landen können.
Wie das? Eine Gewässer „Roadmap“ zum gewünschten Hafen beschreibt pragmatisch und ausführlich wie der Weg zur Kulturveränderung verlaufen kann. Von der Evaluierung über Fallstricke bis zum Zielausführlich werden die Häfen unter die Lupe genommen.
Der erste anzulaufende Hafen, in denen uns Prof. Klaus Eckrich lotst, trägt den klangvollen fast magischen Namen „Commitment“. Klingt reizvoll nach Zusammengehörigkeit, Kooperation und Gestaltungswillen. Leider ist zunächst das REIZvolle zu sortieren und zu organisieren. Nur wer die Hintergründe menschlichen Verhaltens kennt kommt hier über den Marktplatz der Möglichkeiten zielgerichtet weiter, es braucht auch hier einen erfahrenen Stadtführer, eine Persönlichkeit die vorbildlich und professionell Verantwortung übernimmt.
Der Kapitän, als Projektleiter „Kulturveränderung“ delegiert zunächst an den Teilprojektleiter mit der Qualität des „Vorbilds mit großer Menschen und Ortskenntnis“. Dieser lässt die Gäste/Mitarbeiter abholen und gemeinsam in Booten an Land gehen. Er weiß, das an Land jeder andere Interessen hat und das die Konflikte mittels „Ringens“ benannt und besprochen werden müssen, um möglichst vielen einen Einblick und die Teilhabe an der neuen Kultur zu gewähren. Er kann damit umgehen, dass einige nichts verändern wollen und andere schon losrennen ohne das Ziel zu kennen. Er beherrscht z.B. die Steuerungsgrößen: Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen; weiß das diese immer wirken, unabhängig ob wir steuern oder nicht (S.107ff), setzt deshalb genau diese Steuerungsgrößen qualifiziert, bewusst und zielgerichtet ein.
Hilfreich sind hier die Beschreibungen der Fallstricke in die der Mensch nur allzu gerne tappt. Der Reiz der „Quick wins und das Zeit-Kind-Paradox“ (S. 112) wird mittels Fallbeispielen so transparent dargestellt, dass einem Veränderungslaien die Lust am Überspringen vergeht und er den Reiz des substanziellen Fortschritts erahnt.
Langsam und präzise wird die Metamorphose von „Vollblut Veränderungslaie“ hin zum „erfahrenen, erfolgreichen Veränderungs- und Transition - Profi“ geebnet.
Die Vorteile von aktiver Kulturgestaltung wie „maximaler Imitationsschutz“ u.a. überzeugen und motivieren zum Überdenken der bisherigen Herangehensweise.

Konkret: Hafen für Hafen oder Schritt für Schritt und mit Sorgfalt:
„Keine Therapie ohne Diagnose“. Zunächst die also die gründliche Kulturanalyse. Hier gilt es zur Erarbeitung eines soliden Fundaments erfahrene neutrale Methodiker an Bord zu holen.
Je fundierter die Analyse und Diagnose desto effektiver die Therapie. Auch realitätsfernen Illusionen wird hierdurch schon früh vorgebeugt. So kann die optimale Route gewählt werden.
Jedoch nicht jeder will gleich tieftauchen auf Sole 17 - so ist das Kapitel „Analyse in den drei Intensitätsstufen: „Schnell Check, pragmatisch kreativ und komplexe Analysekonzepte“ sehr erfrischend und unterstützend für jeden Bedarf.
Für die Ungeduldigen – wer hat denn heute noch Zeit? – stellt das Buch ab S.157 einen „Kultur – Schnell – Check“ zur Verfügung. Hilfreich: „Storytelling“ als moderne Methode um implizites Wissen aufzuspüren, wird hier für Unternehmen mit einer guten Vertrauensbasis als brauchbares Werkzeug an die Hand gegeben. Viele kreative Werkzeuge zur Analyse, Klassiker und neuere, folgen. Immer dabei der ehrliche selbstreflektierende Blick auf mögliche „Viren und hilfreiche Vitamine“. Hier finden wir auch übersichtliche Tabellen und Hilfestellungen wie „Kulturelle Problemzonen und Gütekriterien in unserer Kultur“ (S.179), die „Werte – Diskrepanz – Analyse“ (s. 183) und das Kapitel „Komplexe Analyse“ die eine fundierte Vorgehensweise – auf verschiedenen Intensitätsstufen ermöglichen.
Das Kapitel Leitbilder erleichtert das Aufwachen aus Träumen und verhindert oftmals bittere und teure Erfahrungen. Eine Alternative, die „dynamische Kulturzielbildung“ wird ausführlich erläutert und befähig sich zwischen Möglichkeiten zu entscheiden und alte Pfade zu verlassen. „Architektur dynamischer Kulturziele“ bietet anschließend Tools die Umsetzung einzuleiten, zu begleiten und –ganz wichtig! - auszuwerten.
Der Mensch im Fokus
Ist der Kulturanspruch definiert, kommt auch der Umgang und Dialog der Menschen in Teams nicht zu kurz. Instrumente wie die Entwicklung eines „Projektteamkodex“, Umgang mit Konflikten, Entwicklung von Vertrauen, agile Veränderungskulturen, werden im Abschnitt „ Anmerkungen zur Feinabstimmung des Kulturniveaus“ besprochen.
Das Tagesgeschäft ist die proaktive Kulturgestaltung an Bord. Diese liegt bei den Führungskräften. Ist der Fisch passiv, stinkt er vom Kopf aber ist er aktiv, so ist er agil, motiviert und gewinnfördernd. Der VORBILD Rolle des Kapitäns und der Lotsen kommt also entscheidende Bedeutung zu.
Umgang mit Fehlern und Sanktionierungen – ein wichtiges und unmodernes Thema – werden in „Point of Interaction“ dargestellt. „Führen durch Entwicklung“ bietet eine Auseinandersetzung mit dem Thema Lebenslanges Lernen. Spielregeln bieten Orientierung.
„The Moments of Truth“ stellt mittels des Change House Modells ein lebendiges Werkzeug zur Beschleunigung des Veränderungsprozesses dar - weitere Tools bereichern den Schritt der Umsetzung zum Ziel.
Fazit: Die umfangreiche Erfahrung in der Begleitung von Kulturentwicklungs- und Veränderungsprozessen ermöglichen ein lesenswertes, fundiertes Werk zur proaktiven Gestaltung von „Kulturveränderung im Unternehmen“.
Das Schiff auf dem wir uns befinden ist eher ein Kreuzfahrtschiff mit immensen Möglichkeiten und fachkundigen Lotsen an Bord mit Funkkontakt zu den Schleppern.

Nicht jeder will alles ausprobieren was „Kulturveränderung im Unternehmen“ bietet und so kann sich der erfahrene Kulturentwickler Kapitän seine Häfen - dank des Buchaufbaus - raussuchen und gezielt ansteuern – unterstützt von einem differenzierten Stichwortverzeichnis und einem reichen Erfahrungsschatz im Umgang mit Stolperfallen. Es sei denn man will jeden Fehler selbst ausprobieren.
Ein unerfahrener Kulturentwickler wird es Stück für Stück aufnehmen, umsetzen und verdauen, um dadurch eine enorme Qualifizierung erlangen zu können.
Der Ungeduldige wird immer wieder nach 2 Schritten vor und einen (3?) Schritten zurück, Unterstützung finden, um wieder in die Fahrrinne zu kommen.
So bietet dieses Buch für verschiedene Zielgruppen Informationen aus der Praxis eines sehr erfahrenen Kapitäns, dem man sich mit Neugierde, dem Wunsch nach wirklich funktionierenden Werkzeugen und neuen Erkenntnissen anvertrauen kann.
Expertenstimme von Ines Jarchow, Jarchow & Partner, Hamburg, zur 1. Auflage 2017

 

"Mit dem Buch „Kulturveränderung im Unternehmen – Die verborgene Führungsdisziplin“ greift Klaus Eckrich ein extrem wichtiges und gleichzeitig kompliziertes Thema auf. Der Autor greift dabei auf seine lange Erfahrung aus der Praxis zurück und beschreibt immer wieder höchst anschaulich aus verschiedensten erlebten Situationen. So bleibt dieses Buch für den Leser nicht abstrakt, sondern zeigt deutlich Möglichkeiten auf, wie in der Praxis mit der Herausforderung der Kulturveränderung zielgerichtet umgegangen werden kann.
Inhaltlich interessant, theoretisch untermauert und dabei in der Sprache immer klar und deutlich wird die Problematik, die der Autor in Lehre und Praxis erlebt, ohne Umschweife abgebildet. Dabei liefert Eckrich denjenigen, die täglich führen und Veränderungen umsetzen wollen, viele wertvolle Beispiele und Rezepte.
Er zeigt beispielsweise anhand der Metapher der Kulturzwiebel auf, wie Kultur aufgebaut ist und wie sie funktioniert - Führungskräfte können sich dieses Wissen zu Nutze machen und beschriebene Theorie praktisch anwenden. Herauszustellen ist, dass der Autor nicht bei pauschaler Kritik am Managementkonzept Unternehmensleitbild stehen bleibt; am ausführlich geschilderten Scheitern eines Leitbildprozesses zeigt er in konkreter Art und Weise Ursachen auf - der Leser kann hier schnell Bezüge zum eigenen Unternehmen finden. Mit den Schlussfolgerungen aus Eckrichs Ausführungen werden klare Hinweise gegeben, worauf bei der Arbeit mit Leitlinien geachtet werden sollte.
Insbesondere der direkte Bezug zur Praxis macht das Buch zu einem hervorragenden Beitrag für diejenigen, die vielfach keine oder zu wenig Antworten auf die Fragen zu dieser „verborgenen Führungsdisziplin“ haben."
Expertenstimme von Alexander Schnepp-Pesch, Schnepp Projects GmbH & Co. KG, Karlsruhe, 06.09.2017, zur 1. Auflage 2017