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Musielak / Voit

Zivilprozessordnung: ZPO

mit Gerichtsverfassungsgesetz
Kommentar

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Erschienen: 20.03.2018

Herausgegeben von Prof. Dr. Hans-Joachim Musielak und Prof. Dr. Wolfgang Voit. Die Bearbeiter des Kommentars: Wolfgang Ball, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D., Udo Becker, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht a.D., Helmut Borth, Präsident des Amtsgerichts a.D., Dr. Frank O. Fischer, Richter am Amtsgericht, Jasmin Flockenhaus, Richterin am Oberlandesgericht, Prof. Dr. Ulrich Foerste, Dr. Mathias Grandel, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Christian Heinrich, Prof. Dr. Michael Huber, Präsident des Landgerichts a.D., Rolf Lackmann, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht a.D., Prof. Dr. Hans-Joachim Musielak, Prof. Dr. Astrid Stadler, Prof. Dr. Wolfgang Voit, Prof. Dr. Stephan Weth, Richter am Verfassungsgericht des Saarlandes, und Dr. Johannes Wittschier, Richter am Amtsgericht

15., neubearbeitete Auflage 2018. XXXIX, 3359 S.: Hardcover (In Leinen)
Vahlen ISBN 978-3-8006-5622-6

sofort lieferbar!

Preis: 169,00 €

Zum Inhalt
Vorteile
  • Auswertung der ganzen Bandbreite der Rechtsprechung, auch der Instanzgerichte
  • Praktische Ausführungen zur Berechnung der Gerichtskosten und der Anwaltsgebühren
  • Eingehende Erläuterungen zu den Themen Zustellungsrecht, Zwangsvollstreckung und Europäisches Zivilprozessrecht
  • Sorgsam ausgewähltes Autorenteam, das in seiner Zusammensetzung aus Richtern, Rechtsanwälten und Professoren einen praxisnahen Großkommentar garantiert
  • Jährlich aktuell

Zum Werk
Wer mit dem "Musielak" arbeitet, setzt auf Sicherheit und Prozesserfolg. Seine Klasse beweist dieses Standardwerk immer wieder, wenn es bei verfahrenen Situationen und schwierigen zivilprozessualen Fragen zu Rate gezogen wird und mit praxistauglichen Lösungen aufwartet.

Zur Neuauflage
Die Neuauflage bringt den Kommentar auf den Rechtsstand 1.1.2018. Berücksichtigt sind insbesondere die neuen ZPO-Vorschriften zu:
  • Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (eIDAS-Durchführungsgesetz)
  • Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs
  • Gesetz zur Einführung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs
  • Gesetz zur Änderung von Vorschriften im Bereich des Internationalen Privat- und Zivilverfahrensrechts
  • Gesetz zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe
  • Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts, zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung, zur Stärkung des zivilprozessualen Rechtsschutzes und zum maschinellen Siegel im Grundbuch- und Schiffsregisterverfahren

Zielgruppe
Juristen, die präzise und aktuell Auskunft suchen, insbesondere Richter, Rechtsanwälte, Rechtspfleger und Rechtsreferendare sowie Praktiker in Rechtsabteilungen von Unternehmen und Behörden.
Leseproben

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis: Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis downloaden.

Musielak-Zivilprozessordnung-ZPO-9783800656226.pdf [276,75 KB]

Leseprobe

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Sachverzeichnis

Musielak-Zivilprozessordnung-ZPO-9783800656226.pdf [2,03 MB]
Leserstimmen

"An einbändigen ZPO-Großkommentaren ist kein Mangel.
Braucht man den Musielak/Voit? Ich beginne mit zwei Petitessen: Mit der Inhaltsübersicht habe ich überhaupt nichts anfangen können. Ich suche nicht nach ZPO-Titeln, sondern nach Paragraphen. Und dann hat sich der Beck Verlag mit dem – üblicherweise eindringlich geäußerten – Wunsch durchgesetzt, wo immer möglich Entscheidungen nach BeckRS zu zitieren. Zuzugeben ist: BeckRS ist wirklich aktuell, doch sein Verbreitungsgrad ist sicher noch verbesserungsfähig. Der Praktiker, den ich als den primären Nutzer dieses Kommentars sehe, wird verlässlich nur auf die NJW zurückgreifen können. BGH-Entscheidungen nach BeckRS zu zitieren (es sei denn, es gebe sie in der Fachpresse überhaupt noch nicht), halte ich deshalb für unglücklich.
Aber nun zum Inhalt selbst. Umfangreiche Sammelwerke kann man nur punktuell, nach einer vom Rezensenten vorgenommenen Auswahl besprechen. Ich habe Kommentierungen herausgegriffen, die ich für besonders praxisrelevant halte. Viele Rechtsstreitigkeiten stehen und fallen mit dem Sachverständigenbeweis. Huber weist ausführlich auf die notwendige Einbeziehung der Parteien in das Auswahlverfahren im Rahmen der durch § 404 II neu eingeführten Anhörungsregel hin (Rn. 1, 5 f.). Dass von der Anhörung nur aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls abgesehen werden soll (Rn. 6), erschließt sich angesichts der „Kann-Formulierung“ nicht ohne weiteres. Die häufige Ablehnung von Sachverständigen (§ 406) folgt den allgemeinen Regeln des § 42 und dazu liest man sehr instruktiv Heinrich (§ 42 Rn. 4 ff.). Das alles ist auf dem neuesten Stand, siehe § 406 Rn. 4, 11.
Von allgemeiner, über die ZPO hinausreichender Bedeutung sind die §§ 91, 91a. Flockenhaus gibt eine gute Übersicht zum Normzweck und den Begrifflichkeiten (vor § 91 Rn. 1 ff). Natürlich gibt es genug Spezialliteratur zu den Anwaltskosten, insbesondere im Zusammenhang mit den einschlägigen BRAGO-Regelungen. Aber es bleibt dennoch außerordentlich hilfreich, was Flockenhaus zu § 91 zusammengetragen hat (Paradebeispiel: Reisekosten des Anwalts, Rn. 17 ff.). Im Übrigen gibt es einen famosen Stichwortkatalog von „Abschriften“ bis „Vorpfändung“, Rn. 35 – 74. Das lässt keine Wünsche offen.
In der anwaltlichen Tagespraxis spielt die Rüge, das Gericht habe das rechtliche Gehör verletzt, eine herausgehobene Rolle. Die entsprechenden Rügen beruhen allerdings häufig auf dem Irrtum, das rechtliche Gehör gebiete auch eine richtige Entscheidung, und letztinstanzliche Gerichte seien gehalten, sich mit dem gesamten Vortrag der Verfahrensbeteiligten auseinanderzusetzen. Dann wird gerne übersehen, dass die Entscheidungserheblichkeit des Gehörsverstoßes dargestellt werden muss. Die Tür zu einer möglichen Verfassungsbeschwerde wird jedoch erst durch die zum Rechtsweg gehörende Anhörungsrüge nach § 321a ZPO eröffnet. Über diese Vorschrift besteht weiterhin verbreitete Unkenntnis. Musielak schließt die verbreiteten Kenntnislücken sachgerecht und praxisnah (§ 321a Rn. 4 ff.). Ich hätte es allerdings wegen der häufigen Verknüpfung von Anhörungsrüge und Verfassungsbeschwerde begrüßt, wenn Musielak sich auch mit der neueren Rechtsprechung des BVerfG intensiver auseinandergesetzt hätte.
Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt der ZPO ist § 522 II, III, die Zurückweisung der Berufung durch Beschluss betreffend. Ball behandelt die einschlägigen Praktikerfragen: Das Vorliegen einer grundsätzlichen Bedeutung der Rechtssache (Rn. 22), siehe dazu auch Ball, § 543 Rn. 5 ff., den Verzicht auf mündliche Verhandlung (Rn. 23a) und die Anhörungsnotwendigkeiten (Hinweisbeschluss, Rn. 26 ff.), und das alles auf dem neuesten Stand (siehe etwa § 522 Fn. 79 – 88). Damit kann man wirklich arbeiten.
Legal Tech drängt auch in die ZPO. Beispiel: Hubers Kommentierung des § 945a zur Einreichung von Schutzschriften. Schiedsrichterliche Verfahren spielen vor allem im Wirtschaftsrecht eine wichtige Rolle. Dem trägt die außerordentlich umfassende Kommentierung von Voit zu §§ 1025 – 1066 nicht nur Rechnung. Ich halte den ganzen Abschnitt für ein Glanzstück des Kommentars, schon deshalb, weil auch das aktuelle Schrifttum verlässlich ausgewertet worden ist (Beispiel: § 1025 Rn. 1, 2).
Und dann geht immer mehr Unionsrecht in die ZPO ein. Das greift der Kommentar in erfreulichem Umfang auf, vgl. Lackmann zur grenzüberschreitenden Kontopfändung, Einleitung vor §§ 946 ff.; Wittscher zur Zustellung nach der VO (EG) Nr. 1393/2007, §§ 1067 – 1070; Beweisaufnahme nach der VO (EG) Nr. 1206/2001, Stadler, §§ 1072 – 1075, das alles nur als Beispiele für eine große Kette kommentierten EU-Rechts. Da Unions-Verordnungsrecht dem unmittelbaren Anwendungsvorrang des EU-Rechts unterliegt, ist die Kenntnis dieser Vorschriften unverzichtbar. Zu den Einzelkommentierungen gibt es, bezogen auf das Unions-Verordnungsrecht, eine besondere Gesamtbetrachtung von Stadler zum europäischen Zivilprozess (S. 3119 ff.), verbunden mit der Wiedergabe und Kommentierung der Verordnungstexte.
Wie eingangs schon bemerkt: An einbändigen Großkommentaren zur ZPO ist kein Mangel. Man sollte aber beachten, dass zivilrechtliche Streitigkeiten den Löwenanteil der Tätigkeit eines Allgemeinanwalts ausmachen. Gerade weil Verfahrensrecht in der juristischen Ausbildung nur eingeschränkte Bedeutung hat und die praktischen Erfahrungen auch in der Referendarzeit nicht immer mit Sicherheit erlangt werden können, hängt der Erfolg anwaltlicher Tätigkeit in großem Umfang von einer gewissenhaften Fortbildung ab. (Ich klammere in diesem Zusammenhang die sonstigen „üblichen Verdächtigen“ als mögliche Käufer dieses Käufers dieses Kommentars aus). Und da empfiehlt es sich, sich nicht nur auf e i n e n Großkommentar zu verlassen. Wer auch nur zwei der einschlägigen Werke vergleicht, wird vielfältige Abweichungen in den Schwerpunkten und den Einzelkommentierungen entdecken. Das macht eben den Rang einer second opinion aus. Ich habe deshalb ZPO-Fragen immer auch mit Hilfe des Musielak/Voit zu beantworten gesucht. Das kann ich nur jedermann empfehlen."
Expertenstimme von Prof. Dr. Rüdiger Zuck, Of Counsel, Stuttgart, zur 15. Auflage 2018

 


"(...) Die gesamten Erläuterungen sind sehr ausführlich, von der Schrift gut lesbar und aufgrund der Hervorhebung einzelner Stichworte findet man sich auch schnell zurecht. Die Aktualität ist uneingeschränkt gewährleistet. Der Verlag wirbt mit den Worten "Aus Freude an der ZPO". Wer mit der Zivilprozessordnung täglich arbeiten muss, wird diesen Slogan sicherlich bejahen können."
Prof. Dr. Udo Hintzen, in: Rpfleger 09/10 2017, zur 14. Auflage 2017
 
"(...) Mit seiner ausführlichen, abkürzungsfreien und äußerst klar strukturierten Kommentierung hat sich dieser Kommentar zwischenzeitlich einen Spitzenplatz unter den ZPO-Kommentaren erarbeitet. Die Kommentierung orientiert sich an den Bedürfnissen und Fragen der Praxis. Besonders hilfreich sind die Anmerkungen zu Gerichts- und Anwaltskosten. Ein weitsichtiger und unabdingbarer Verfahrensbegleiter!"
Lotte Thiel, in: AG Spezial 10/2017, zur 14. Auflage 2017
"(...) Insgesamt ist die Neuauflage des Jahres 2017 aber gerade angesichts der gesetzlichen Neuregelungen besonders empfehlenswert. Der "Musielak" ist der Kommentar für den schnellen Zugriff mit der Gewähr für fundierte Antwort. So macht nicht nur das Autofahren Freude, sondern eben auch die ZPO."
Prof. Ulrich Keller, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, in: RpflStud 04/2017, zur 14. Auflage 2017

"(...) ein unverzichtbares Präzisionsinstrument für Theorie wie Praxis"
Rechtsanwalt Peter Scheibe, Berlin, in: Neue Justiz 07/2017, zur 14. Auflage 2017


"(...) Die Autoren sind sämtlich ausgewiesene Kenner ihres Fachs. Nach seiner Grundkonzeption wendet sich der Kommentar insbesondere an die forensisch tätigen Praktiker. Dass er seit 1999 bereits in 14. Auflage vorgelegt wird, beweist seinen großen Erfolg. Auch die Neuauflage wird die Freude an der ZPO stärken."
Rechtsanwalt Christoph Sandkühler, in: KammerReport Hamm 03/2017, zur 14. Auflage 2017


"(...) Der "Musielak/ Voit" hat sich zu einer überzeugenden Alternative zu althergebrachten ZPO-Kommentaren wie etwa dem "Baumbach/ Lauterbach/ Hartmann" entwickelt."
in: RVGreport 6/2016, zur 13. Auflage 2016


"(...) Die Neuauflage präsentiert den "Musielak/ Voit" in höchster Qualität. Richter und Rechtsanwälte werden von diesem Buch in besonderer Weise profitieren."
Rechtsanwalt Prof. Dr. Bernd Hirtz, Köln, in: ZAP 20/2016, zur 13. Auflage 2016


"(...) Es kommt nicht von ungefähr, dass sich dieser Kommentar offensichtlich inzwischen am Markt sehr gut platziert hat und gerne auch von Obergerichten zitiert wird. Der neue "Musielak/ Voit" hält nicht nur sein Versprechen aus dem Vorwort ein, wissenschaftlich fundierte Lösungen für den praktischen Gebrauch zu liefern, sondern schafft es sogar auf hervorragende Weise, den Kompromiss aus der Darstellung von zivilprozessrechtlichen Grundstrukturen zu liefern, dabei Antworten auf rechtliche Einzelfragen anzubieten und aktuell auf das Wesentliche beschränkt mit klaren Formulierungen Meinungen zu bilden. Für Richter, Rechtspfleger und Gerichtsvollzieher, aber auch für rechtswissenschaftliche Arbeiten, ist dieser Kommentar sicherlich eines der Werke erster Wahl."
Stefan Mroß, in: DGVZ 07/2016, zur 13. Auflage 2016


"(...) Wer mit dem „Musielak" arbeitet, setzt auf Sicherheit und Prozesserfolg. Seine Klasse beweist dieses Standardwerk immer wieder, wenn es bei verfahrenen Situationen und schwierigen zivilprozessualen Fragen zu Rate gezogen wird und mit praxistauglichen Lösungen aufwartet."
Angela Proksch, in: ZfF 06/2016, zur 13. Auflage 2016


Weitere Infos
Die Neuauflage bringt den Kommentar auf den Rechtsstand 2018. Seine Klasse beweist dieses Standardwerk immer wieder, wenn es bei verfahrenen Situationen und schwierigen zivilprozessualen Fragen zu Rate gezogen wird und mit praxistauglichen Lösungen aufwartet.