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Cole

Wild Wild Web

Was uns die Geschichte des Wilden Westens über die Zukunft der digitalen Gesellschaft lehrt

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Erschienen: 31.10.2018

Von Tim Cole

2019. 226 S.: mit Abbildungen. Hardcover
Vahlen ISBN 978-3-8006-5788-9

sofort lieferbar!

Preis: 24,90 €

Leseproben

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Sachverzeichnis

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Leserstimmen
"(...) Insgesamt lässt sich der Titel locker lesen und man erfährt zahlreiche interessante Details über die US-amerikanische Geschichte und die Wurzeln des Internets. Zudem gibt das Werk an vielen Stellen einen Anstoß, nachzudenken und eigene Überlegungen anzustellen. Ganz gut bringt Dr. Winfried Felser, Geschaftsführer der Netskill Solutions GmbH, im Vorwort des Titels das Bestreben des digitalen Aufklärers Tim Cole auf den Punkt: 'Gerade in unseren Zeiten der Geschichtsvergessenheit und der oft viel zu naiven Zukunftsfixierung sind Coles eloquenten, aber auch seine mahnenden Worte wichtig - weil die vielen Futuristen und Singularisten oft nur quasireligiäse Zerrbilder liefern und so Verwirrung unter denen stiften, die das Aufkommen des Internets eher aus der Zuschauerperspektive verfolgt haben und viele Zusammenhänge gar nicht kennen - gar nicht kennen können.'"
Ina Schlücker, in: it-zoom.de 12.2.19, zur 1. Auflage 2018
"(...) Der umtriebige und stets bestens informierte Journalist und Buchautor hat mit 'Wild Wild Web' sein politisch engagiertestes Buch vorgelegt. Cole gehört zu den Online-Pionieren, und beleuchtete bislang vor allem die Chancen und Möglichkeiten des WWW. Nun stehen mit GAFA die milliardenschweren Internetriesen im Mittelpunkt. Cole schreibt mit leichter, angelsächsischer Feder. Quasi im Vorübergehen erfährt der Leser viel über die Geschichte des WWW und der Konzerne, die als treibende Kraft dahinterstehen."
Bernd Schöne, in: Technik in Bayern 1/19, zur 1. Auflage 2019
"(...) Warum eigentlich nicht die großen Internetkonzerne für ihre Inhalte verantwortlich machen? Dann müssten Google, Facebook und andere für den Content, den sie distribuieren, auch haften. Das hieße möglicherweise das Ende von Facebook, Twitter und Youtube. Übersetzt in die Analogie des Autors Tim Cole, bedeutete das den Ruf nach Law and Order und politischen Reformen."
Katrin Otto, in: Werben und Verkaufen 9.1.19, zur 1. Auflage 2019
"(...) Tim Cole ist ein Bekannter. Seit 'Erfolgsfaktor Internet' (ID-G 18/99) und 'Unternehmen 2020' (BA 6/10) ist er fest etabliert in der journalistisch-publizistischen Auslotung des Digitalbusiness. Hier nun geht es mithilfe des historischen Vergleichs um die Bewältigung einer kritischen Parallelsituation."
Harald Pilzer, in: ekz.bibliotheksservice GmbH 1/19, zur 1. Auflage 2019
"(...) In seinem Buch 'Wild Wild Web', erschienen im C. H. Beck Verlag (auch online zu bestellen), schlägt Tim Cole vier Wege vor, um das Web zu reparieren: Regulierung, Technologie, Solidarität und Ethik. Wünschenswert, dass dies auch alle Verantwortlichen lesen und umsetzen - und zwar möglichst bald, bevor es zu spät und die Geschichte nicht mehr umkehrbar ist."
in: www.business-on.de 03.12.2018, zur 1. Auflage 2018
"(...) Ein aufklärerisches Narrativ als Basis für eine neue digitale Souveränität!"
Expertenstimme von Dr. Winfried Felser, in: Amazon 1.11.18, zur 1. Auflage 2018
 
Weitere Infos
Vorteile
  • Was der Wilde Westen mit der Geschichte des Internets zu tun hat
  • Eine längst überfällige Diskussion über Menschenrechte in der digitalen Welt

Zum Werk
Die Geschichte des Wilden Westens war kurz - sie dauerte genau genommen nur ungefähr 160 Jahre. Was darauf folgte, war die "Gilded Age", das "Blattgoldzeitalter", wie es Mark Twain nannte, in der die "Räuberbarone" des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die Carnegies, Astors, Vanderbilts und Rockefellers, ungezügelt Macht an sich reißen und Monopole schaffen konnten, Menschen ausbeuteten und jeden Widerstand durch ihre Kumpel in den Regierungsämtern mit Waffengewalt niederschlagen ließen.

Es dauerte bis ins 20. Jahrhundert hinein, bis die "Trust Busters" die Macht der Räuberbarone brechen konnten. Der daran anschließende New Deal war im Grunde ein Satz neuer sozialer und arbeitsrechtlicher Regeln: Kinderarbeit verschwand, Frauen bekamen das Wahlrecht, die ersten Arbeitsschutzverordnungen wurden entlassen, Banken wurden unter Aufsicht gestellt, Monopole zerschlagen.

Dieses Buch will eine Parallele ziehen zwischen der Geschichte des Wilde Westens und dem Aufstieg der Räuberbarone des 21. Jahrhunderts - Leute wie Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Larry Page, Bill Gates und der größte Räuberbaron von allen, Steve Jobs, den alle aus unerfindlichen Gründen anhimmeln, als wäre er der digitale Messias.

Das Buch soll den Lesern die Augen dafür öffnen, wie und in welchem Maß sie heute schon ausgebeutet werden, was erst noch passieren wird, wenn wir die Dinge einfach laufen lassen, und vor allem: Was können wir selbst, Konsumenten, Bürger und Staat, dagegen tun? Es will den Finger in die digitale Wunde des 21. Jahrhunderts legen und hoffentlich diejenigen ermuntern und anregen, deren Aufgabe es ist, uns aus dem "Second Gilded Age" hinauszuführen und den Wilden Westen des Internets endlich zu zähmen und zu zivilisieren.

Am Ende des Buchs steht ein "Manifest", der sich als Anstoß versteht für eine längst überfällige Diskussion in Gesellschaft und Politik über digitale Menschenrechte - neue Regeln für eine neue Ära. Wenn wir den Wilden Westen erleben wollen, können wir ja ins Kino gehen.