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Matt / Renzikowski

Strafgesetzbuch: StGB

Kommentar

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Das Werk ist Teil der Reihe:
(Vahlens Kommentare)

Herausgegeben von Prof. Dr. Holger Matt, Rechtsanwalt, und Prof. Dr. Joachim Renzikowski. Die Bearbeiter des Kommentars: Prof. Dr. Karsten Altenhain, Dr. Denis Basak, Adademischer Rat, Dr. Christian Becker, Wissenschaftlicher Assistent, Dr. Marcus Bergmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Heike Bußmann, LL.M., Richterin am Oberlandesgericht, Eva Dannenfeldt, Rechtsanwältin, Dr. Frank Dietmeier, M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Lutz Eidam, LL.M., Wissenschaftlicher Assistent, Prof. Dr. Armin Engländer, Dr. Ralf Eschelbach, Richter am Bundesgerichtshof, Prof. Dr. Karsten Gaede, Prof. Dr. Volker Haas, Prof. Dr. Martin Heger, Dr. Dr. Milan Kuhli, M.A., Assessor, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Stefan Maier, Vorsitzender Richter am Landgericht, Prof. Dr. Holger Matt, Rechtsanwalt, Dr. Ali B. Norouzi, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Joachim Renzikowski, Felix Rettenmaier, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Christoph Safferling, LL.M., Prof. Dr. Frank Saliger, Dr. Jens Schmidt, Rechtsanwalt, Prof. Dr. Christian Schröder, Dr. Stefan Sinner, Ministerialrat, Dr. Jan Steinmetz, Staatsanwalt, und Dr. Christopher Wietz, Richter. Sachregister: Susan Vogel, Rechtsanwältin

2013. XXIV, 2811 S.: Hardcover (In Leinen)
Vahlen ISBN 978-3-8006-3603-7

vergriffen, kein Nachdruck

Zum Inhalt

Der neue StGB Kommentar im Vahlen Verlag.

Strafgesetzbuch und mehr

Mit Blick über den Tellerrand hinaus kommentiert die prägnante und praxisorientierte Darstellung von Matt/Renzikowski das gesamte Strafgesetzbuch und legt besonderes Augenmerk auf das Wirtschaftsstrafrecht. Der Matt/Renzikowski behandelt auch die immer wichtiger werdenden europa- und völkerrechtlichen Aspekte im Strafrecht.

 

Matt/Renzikowski – innovativ, informativ, instruktiv

Der neue StGB Kommentar greift die modernen Entwicklungen des Strafrechts auf, stellt sie systematisch und wissenschaftlich fundiert dar und bietet Ihnen dabei stets praxisgerechte Lösungen. Die Neuerscheinung zeichnet sich dabei durch ein Höchstmaß an Aktualität und Nutzerfreundlichkeit aus. Sie beschränkt sich nicht nur auf das Wesentliche, sondern gibt Ihnen darüber hinaus weitere Argumentationshilfen und Anregungen.

Außerdem liefert der StGB Kommentar zuverlässige Information über den Stand der Rechtsprechung und wertet die einschlägige Literatur in Bezug auf Praxisprobleme aus.

 

Zu den Herausgebern

Prof. Dr. Holger Matt ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in Frankfurt am Main. Prof. Dr. Joachim Renzikowski ist Universitätsprofessor in Halle an der Saale.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis: Hier können Sie das Inhaltsverzeichnis downloaden.

Matt-Strafgesetzbuch-StGB-9783800636037.pdf [61,03 KB]

Leseprobe

Matt-Strafgesetzbuch-StGB-9783800636037.pdf [98,40 KB]

Sachverzeichnis

Matt-Strafgesetzbuch-StGB-9783800636037.pdf [605,44 KB]
Leserstimmen

"(...) Die Herausgeber des 2747 Textseiten und 64 Seiten Sachverzeichnis umfassenden Kommentars "sind davon überzeugt, in diesen schwierigen Zeiten eines zunehmend Konturen verlierenden Strafrechts einen neuen Maßstab setzen zu können ... Strafrechtsdogmatik und höchstrichterliche Rechtsprechung zum StGB systematisch für die Rechtspraxis zugänglich zu machen, war das wesentliche Ziel unserer gemeinsamen Arbeit". Sie sehen ihren Kommentar als "eine echte Alternative zu existierenden Werken"."
in: fachbuchjournal 05/2016, zur 1. Auflage 2013


"(...) Fazit: Bei dem Werk handelt sich um einen wissenschaftlich fundierten und praxistauglichen Kommentar, der sich trotz harter Konkurrenz zweifellos sehen lassen kann. Es ist davon auszugehen, dass der Kommentar in Kürze einen festen Standort im Bereich des strafrechtlichen Schrifttums einnehmen wird."
Prof. Dr. B. Blum, in: DVP 12/2013, zur 1. Auflage

"(...) Nach dem Siegeszug der objektiven Zurechnung im vergangenen Jahrhundert scheint allmählich eine Gegenbewegung einzusetzen. Renzikowski könnte mit seiner Kommentierung einen Stein ins Rollen gebracht haben, von dem man noch nicht weiß, wo er einmal liegen bleiben wird. Dies zeigt, dass dieser neue Kommentar auch dem Wissenschaftler Faszinierendes zu bieten hat."
Professor Dr. Wolfgang Mitsch, in: NJW 39/2013, zur 1. Auflage

An guten Kommentaren zum Strafgesetzbuch mangelt es nicht und der Motor unseres großen Strafrechtsapparats in Praxis und Wissenschaft käme gewiss nicht ins Stottern, wenn es den „Matt/Renzikowski“ nicht gäbe. Und dennoch ist dieses neue Erläuterungsbuch eine Bereicherung und Ergänzung, die stellenweise sogar Lesevergnügen bereitet. Wie bei jeder vielköpfigen Kommentatorenriege gibt es verständlicherweise auch hier keine einheitliche Qualität und Quantität. Aber sehr solide und gut lesbar sind die Kommentierungen durchweg. Wenn hier auf dem kleinen Veröffentlichungsplatz zwei Beiträge besonders hervorgehoben werden, sei das keine Geringschätzung oder Zurücksetzung der anderen Mit-Autoren, die uns ebenfalls kompetent, sorgfältig und aktuell über das materielle Strafrecht informieren. Allergrößten Respekt verdient jeder, der sich der Herkulesaufgabe widmet, den Straftatbestand Untreue (§ 266 StGB) zu kommentieren. Was Holger Matt auf diesem Gebiet präsentiert, ist nicht nur respektabel, sondern einfach hervorragend. Der Autor bringt eine klare und kluge Systematik und eine enorme Fülle an Detailinformationen auf verhältnismäßig engem Raum so geschickt zusammen, dass auch der durch die vielen Entscheidungen und Abhandlungen zu dem Thema frustrierte Leser neue Hoffnung schöpfen und sich vorstellen kann, die verworrene Materie doch noch irgendwann zu überblicken und zu verstehen. Die knapp 70 Seiten Kommentierung würde ich sogar Staatsexamenskandidaten zur Lektüre empfehlen. Dasselbe täte ich in Bezug auf einen Beitrag des zweiten Herausgebers Joachim Renzikowski, der mich besonders beeindruckt hat: Die Krone der Strafrechtsdogmatik sind stets die „Vorbemerkungen vor § 13 StGB“, die z. B. der unvergessene Theodor Lenckner im „Schönke/Schröder“ über viele Auflagen hinweg in meisterlicher Manier bearbeitet hat. Renzikowskis „Vorbemerkungen“ zu lesen, ist ebenfalls ein Genuss. Der Verfasser versteht es hervorragend, zu erklären, ohne zu verwirren, und sich dabei auf die wesentlichen Aussagen zu beschränken. Inhaltlich gewinnt er richtungweisende Impulse – z. B. bei Kausalität und objektiver Zurechnung (Rdnrn. 71 ff.) – aus der von ihm selbst verfassten Einleitung, wo – etwa durch die Definition des Verbrechens als „Rechtsverletzung“ (Rdnr. 10) – ein Fundament geschaffen wird für die Kritik an dem herrschenden „verfehlten Kausalitätsbegriff“ und der Lehre von der objektiven Zurechnung als einem untauglichen „Versuch der Reparatur“ mittels einer „konturenlosen Superkategorie“ (Rdnr. 99). Nach dem Siegeszug der objektiven Zurechnung im vergangenen Jahrhundert scheint allmählich eine Gegenbewegung einzusetzen. Renzikowski könnte mit seiner Kommentierung einen Stein ins Rollen gebracht haben, von dem man noch nicht weiß, wo er einmal liegen bleiben wird. Dies zeigt, dass dieser neue Kommentar auch dem Wissenschaftler Faszinierendes zu bieten hat.
Prof. Dr. Wolfgang Mitsch, in: NJW 39/2013

"(...) Der Matt/Renzikowski hat sich bei der bisherigen Benutzung als praxisgerechter Ratgeber im strafrechtlichen Alltag gezeigt, der vor allem durch seine übersichtliche Darstellung gefällt."
Peter Marx, Ministerialrat, in: Die Justiz 08/2013, zur 1. Auflage

"(...) Nach einem Streifzug durch die 2800 Seiten umfassende Kommentierung kann festgehalten werden, dass das von den Autoren im wesentlichen angestrebte Ziel, Strafrechtsdogmatik und höchstrichterliche Rechtssprechung für die Rechtspraxis zugänglich zu machen, als gelungen bezeichnet werden kann. Der Kommentar verarbeitet umfassend die gängige Rechtsprechung und zeigt gleichzeitig die praktische Anwendung auf. Der Kommentar ist sowohl für Wissenschaftler als auch für forensisch tätige Rechtsanwälte, Strafrichter, Staatsanwälte in den jeweiligen Instanzen eine wesentliche Arbeitshilfe."
Rechtsanwalt Erich J. Bellgardt, in: Rpfleger 09-10/2013, zur 1. Auflage

"(...) Insofern widmet sich dieser wissenschaftlich fundierte Kommentar besonders den Bedürfnissen der Rechtspraxis und wendet sich damit nicht nur an Rechtsanwälte, Fachanwälte für Strafrecht, Strafrichter am AG, LG, OLG, BGH sowie an Wissenschaftler, die sich mit Strafrecht befassen, sondern ist auch für Polizeibeamte ein Werk, das sowohl in der Lehre als auch in der polizeilichen Praxis ein wertvolles und praxisorientiertes Hilfsmittel bei der fundierten Beurteilung von strafrechtlich relevanten Fallkonstellationen ist."
in: LK-Blatt NI 03/2013, zur 1. Auflage 2013

"(...) Das Werk kann rundum empfohlen werden. Es bietet zuverlässige Antwort auf alle gängigen Fragen, die sich bei der Anwendung des StGB stellen. Der Kommentar ist darüber hinaus derart gut lesbar, dass man auch ohne konkrete Frage gerne in ihm liest oder aber feststellt, dass man eigentlich nur schnell einen Punkt nachlesen wollte, sich dabei aber über die eigentliche Fragestellung hinaus in die Lektüre vertieft hat."
Renata v. Pückler Richterin am Amtsgericht, zz. Bundesverfassungsgericht Karlsruhe, in: Staatsanzeiger für das Land Hessen 11.03.2013, zur 1. Auflage 2013

Expertenstimme von Rechtsanwalt Andreas Hatz, zur 1. Auflage 2013:
"Am 25.01.2013 ist nunmehr der lang erwartete neue StGB Kommentar von Matt/Renzikowski erschienen. Der Erscheinungstermin hat sich mehrfach verzögert, was wohl unter anderem der Aktualität, aber auch dem Umfang des Werkes geschuldet ist.

Das mit insgesamt 2811 Seiten recht umfangreiche Werk kostet 245,00 Euro und befindet sich hinsichtlich Gesetzgebung, Rechtsprechung und Schrifttum durchgängig auf dem Stand von Ende 2012.

Erwähnenswert ist, dass eine Vielzahl von neuen wichtigen Entscheidungen in diese Auflage eingearbeitet wurden - so sei zum Beispiel nur verwiesen auf das 45. Strafrechtsänderungsgesetz, welches umfassende Änderungen der in §§ 325 ff. normierten Straftaten gegen die Umwelt mit sich brachte, sowie das Gesetz zur Stärkung der Pressefreiheit im Straf- und Strafprozessrecht mit der Änderung des § 353b StGB. Noch nicht berücksichtigt ist leider das am 01. März 2013 in Kraft tretende Gesetz zur Stärkung der Täterverantwortung, welches unter anderem in § 59a Abs.2 Nr. 5 StGB die Teilnahme des Verwarnten an einem sozialen Trainingskurs vorsieht.

Bei einem Blick in das Autorenverzeichnis fällt auf, dass sich der Kommentar dadurch auszeichnet, dass eine Vielzahl von namhaften Kommentatoren (insgesamt zählt der Kommentar 26 Bearbeiter) gewonnen werden konnten, die sowohl aus der Lehre als auch aus der Praxis stammen, was dem Werk wiederum eine besondere Note verleiht.

Besonders benutzerfreundlich wird der Kommentar zum einen durch eine fast durchweg vor der jeweiligen Norm befindliche kurze und einheitliche Übersicht, die vor allem Praktikern die bisweilen müßige und zeitintensive Recherche etwas erleichtert. Die besondere Benutzerfreundlichkeit zeigt sich aber auch in den zahlreichen deutlichen Hervorhebungen zum schnelleren Auffinden bestimmter Schlagworte, ohne dass hierdurch der Lesefluss beeinträchtigt oder gar eine Überfrachtung eintreten würde. Für den Benutzer hilfreich ist zudem die stets wiederkehrende Form der Darstellung der jeweiligen Kommentierung. Nützlich sind auch die jeweils vorangestellten allgemeinen Ausführungen zur jeweiligen Norm, sowie die kriminalpolitischen und historischen Betrachtungen, die sowohl für den wissenschaftlich arbeitenden, als auch für den Praktiker unerlässlich sind.
Verschiedene Ansichten sowohl aus Literatur, als auch aus Rechtsprechung werden ausführlich dargestellt, ohne dass dabei das Wesentliche in den Hintergrund gedrängt würde. Durch die weiterführenden Hinweise bzw. Nachweise gelingt es den Autoren gleichzeitig, dem Rechtsanwender alles Notwendige für weitergehende Recherchen an die Hand zu geben. Beachtlich ist darüber hinaus, wie moderne Entwicklungen des Strafrechts kritisch analysiert und internationale und europäische Bezüge an den relevanten Stellen eingearbeitet wurden, womit der zunehmenden Bedeutung dieser Aspekte im Strafrecht Rechnung getragen wurde. So finden sich zum Beispiel entsprechende Bezüge zum internationalen Recht in den allgemeinen Ausführungen zu den §§ 6 und 32, europarechtliche Hinweise in den dafür relevanten Normen wie zum Beispiel §§ 14, 263 f., 211 f. oder den §§ 328 f.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Wirtschaftsstraftaten gelegt, die mit einer ausführlichen Kommentierung aufwarten und für Juristen in einem von zunehmenden und immer komplexer werdenden Wirtschaftsstraftaten geprägten Strafrecht unentbehrlich sind. So wird beispielsweise der Betrugstatbestand umfassend behandelt, wobei nicht nur die altbekannten Klassiker, sondern auch Entwicklungen der jüngsten Zeit, wie zum Beispiel sowohl der Parteienbetrug, der Sozialleistungsbetrug, der immer wieder aufkommende Sportwettenbetrug, der betrügerische Handel mit Warenterminoptionen, aber auch der Betrug durch sog. Abofallen zum Teil ausführlich behandelt werden. Alleine die umfangreiche Kommentierung des § 263, die immerhin 351 Randnummern aufweist, spricht für sich. Aber auch die Kommentierungen der übrigen Delikte, wie zum Beispiel die der Untreue, oder die der Urkundendelikte, nur um dieser Stelle mal einige zu nennen, stehen hier in nichts nach. Für alle die sich mit dem Wirtschaftsstrafrecht beschäftigen ist dieses Werk ein unverzichtbarer Begleiter für die tägliche Arbeit.

Die konsequente Klärung prozessualer Fragen jeweils am Ende der entsprechenden Normen verleiht dem Kommentar zusätzlich eine hohe Praxistauglichkeit.

Der Kommentar zeichnet sich aus durch Aktualität und Nutzerfreundlichkeit, aber auch dadurch, dass er entsprechende Tendenzen in Rechtsprechung und Literatur zuverlässig und praxisgerecht darstellt. Das Werk ist zwar umfangreich, aber trotzdem sehr übersichtlich. Dies macht es sowohl für die intensive Recherche, als auch für Hauptverhandlungssituationen, in denen die entsprechenden Entscheidungen teilweise schnell gefunden werden müssen, aber auch für die Examensvorbereitung unentbehrlich.

Strafrechtsdogmatik und höchstrichterliche Rechtsprechung zum StGB systematisch für die Rechtspraxis zugänglich zu machen, war das wesentliche Ziel der gemeinsamen Arbeit, so die Herausgeber. Dies ist mit dem vorliegenden Werk gelungen.

Das Werk kann durchaus als ein für jeden Strafrechtler „unverzichtbares Hilfsmittel“ bezeichnet werden, deshalb sollte dieses auch in keiner Bibliothek fehlen."

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