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Muster / Bull / Kapitzky

Postbürokratisches Organisieren

Formen und Folgen agiler Arbeitsweisen

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Erschienen: 19.10.2021

Herausgegeben von Judith Muster, Finn-Rasmus Bull und Jens Kapitzky

2021. 247 S.: Klappenbroschur
Vahlen ISBN 978-3-8006-6376-7

sofort lieferbar!

Preis: 39,80 €

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Zum Inhalt
Wo es Organisationen gibt, muss organisiert werden, um sie am Laufen zu halten. Die Frage dabei ist schlicht: Wie will ich organisieren?

  • Warum setzen postbürokratische Organisationsmodelle verstärkt auf Interaktionsformate? Was ist neu oder ungewöhnlich an ihnen?
  • Welche Rolle spielen Managementmoden für den Diskurs und die eigene Organisation? Welche Zwecke sind es, mit denen sich die Mitglieder postbürokratischer Organisationen identifizieren?
  • Welche Rolle spielt in postbürokratischen Organisationen die klassische Hierarchie? Gibt es sie noch oder darf sie als überwunden gelten?

    Vorweg: Auf allgemeiner Ebene gibt es keine eindeutigen, richtigen Antworten. Aber es gibt im Detail eine Fülle aufschlussreicher Erfahrungen und Einsichten, die es wert sind, festgehalten und zur Diskussion gestellt zu werden.

    Über die Autor*innen
    Dr. Judith Muster ist Organisationssoziologin an der Universität Potsdam und Partnerin der Beratungsgesellschaft Metaplan. Sie berät zu Reorganisationen, Strategieentwicklung und Führung. In Forschung und Lehre fokussiert sie sich auf postbürokratische Organisationsmodelle wie Holacracy, datengestütztes Entscheiden und Innovation.
    Finn-Rasmus Bull ist Sozialwissenschaftler und Soziologe. Seit 2017 berät er bei Metaplan zu Reorganisationen, Organisationskultur und Strategieentwicklung. Darüber hinaus forscht, lehrt und publiziert er zu postbürokratischem Organisieren.
    Jens Kapitzky ist Kommunikationswissenschaftler, Germanist und Politikwissenschaftler, war viele Jahre im Bildungsbereich tätig, u.a. als Verlagsgeschäftsführer. 2015 wechselte er zu Metaplan, wo er heute die Metaplan Academy leitet.
  • Leserstimmen

    "(...) kann man ein Unternehmen ganz ohne klassische Hierarchien aufstellen? Diese Frage, die schon auf dem Klappentext aufgeworfen wird, beantworten die Autoren mit sachlichen Berichten aus mehr oder weniger bekannten Werkstätten der deutschen Industriegeschichte.
    Heraus sticht die knackige Sprache, mit der oft schon im Titel ein teil der Antwort gegeben wird.
    (...) Das Dessert ist dann die Dokumentation der Erkenntnisse, die dieses Buch sehr gut leistet. Ein substanzieller Teil davon widmet sich den Moden des Managements, die wie Wellen kommen und gehen. Verblüffenderweise hat sich aber in der Theorie seit 1968 wenig geädert. Dies zeigen die "Zehn Maximen zur Evolution des Managements", die statt eines Nachworts das Buch abschließen."
    Penso 04/2022, zur 1. Auflage

    "(...) Die Autoren dieses Sammelbandes erklären, warum postbürokratische Organisationsmodelle verstärkt auf Interaktionsformate setzen, und beleuchten, mit welchen Zwecken sich die Mitglieder postbürokratischer Organisationen identifizieren. Auf verständliche Weise zeigen sie auf, welche Rolle dabei klassische Hierarchien spielen."
    office roxx 1/22, zur 1. Auflage 2021

    "(...) Dieser Sammelband stellt die Erfahrungen mehrerer Unternehmen mit postbürokratischen Methoden vor und legt offen, ob die Praxis das hält, was die Theorie so alles verspricht."
    m&k Marketing & Kommunikation 25.02.22, zur 1. Auflage 2021

    "(...)Dieser Sammelband stellt die Erfahrungen mehrerer Unternehmen mit postbürokratischen Methoden vor. Diese werden oft als "Managementmethoden" abgetan. Hier geht das Buch weiter als andere3, indem es postbürokratische Ansätze auch aus Sicht der Theorie reflektieren. Besonders interessant ist die in mehreren Beiträgen geäußerte Kritik an der Managementmethodenkritik."
    Werbewoche online 2/22, zur 1. Auflage 2021

    "(...) Sogenannte postbürokratische Managementansätze wie Agilität oder Scrum sollen helfen, die Probleme starrer Bürokratien und Hierarchien zu überwinden. Dieser Sammelband stellt die Erfahrungen mehrerer Unternehmen mit postbürokratischen Methoden vor. Diese werden oft als "Managementmethoden" abgetan. Hier geht das Buch weiter als andere, indem es postbürokratische Ansätze auch aus der Sicht der Theorie reflektiert. Besonders interessant ist die in mehreren Beiträgen geäußerte Kritik an der Managementmodenkritik."
    getabstract.com Januar 2022, zur 1. Auflage 2021

    "(...) ich wurde schnell sehr positiv überrascht und bereits bei der Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses und einiger Autoren wurde ich neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Theoriebeiträge, vor allem mit einem soziologischen Blick auf das Thema, öffnen dem Leser die Augen für eine differenzierte und nachdenklichere Herangehensweise an das Thema. Und auch die Praxisbeiträge liefern die eine oder andere interessante neue Einsicht in aktuelle Transformationsprozesse. Ich habe das Buch daher regelrecht verschlungen. Die soziologische Brille auf Organisationen, die dieses Buch vorrangig aufsetzt, lernte ich in den vergangenen zwei Jahrezehnten meiner Tätigkeit als Berater von Führungskräften und Führungsteams immer mehr zu schätzen.
    Es sei somit allen Beratern aber auch mutigen Führungskräften und HR Experten empfohlen, die sich differenzierter mit aktuellen Organisationskonzepten auseinandersetzen wollen und bereit sind, sich und die aktuell "modernen" Managementmoden zu hinterfragen."
    Dr. Oliver Mack, in: xm-institute 11.12.2021, zur 1. Auflage 2021

    "Muster, Bull und Kapitzky lassen Menschen aus der Praxis über postbürokratisches Organisieren zu Wort kommen und geben Anregungen rund um die neue Organisationsform."
    Human Resources Manager Dezember 2021, zur 1. Auflage 2021

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